Ausflug nach Plau


Im Rahmen der jährlichen Aktivitäten zur Erkundung unserer schönen Heimat, hatte sich der Fotostammtisch entschlossen, die Stadt Plau mit ihren bekannten Sehenswürdigkeiten zu besuchen und fotografisch zu „erobern“. Das wurde dann am 22.3. 2025 mit 11 Fotografinnen und Fotografen (der jüngste war Leo mit 10 Jahren) umgesetzt. Zusätzlich wurde auch die Aufgabe gestellt, viel mit 50 mm Objektiv oder Brennweite zu fotografieren (hier entspricht der Sichtwinkel in etwa dem Bildwinkel), weil es ein Thema für den Monatswettbewerb im Juli werden soll ….
Zunächst besuchten wir das historische Burgmuseum, das in den letzten Jahren zunehmend an Attraktivität gewann. Die Führung von Herrn Reinhard Thees war fachkundig und locker entspannt. Wir haben alte Handwerkstechniken bestaunt, mehrere Technik-Ausstellungen wie die des Erfinders der Hochdruckdampfmaschine Dr. Ernst Alban, oder den Bildhauer Prof. Wilhelm Wandschneider mit seinen weltweit vertretenen Kunstwerken kennengelernt – Beide sind Söhne der Stadt Plau. Den Burgturm mit seinem 11 m tiefen Verlies und der noch intakten Turmuhr aus dem Jahre 1581 heben wir uns für das nächste mal auf….
Nach dem sehr guten Mittagessen in der Gaststätte Pagels besuchten wir gleich nebenan die St. Marienkirche, ein weithin sichtbares und dominierendes Zeichen der Plauer Altstadt. Die Kirche zählt zu den ältesten Bauwerken der Stadt – ihr Grundstein wurde um 1225 gelegt und der Bau im Romanisch-Gotischen Mischstil im späten 13. Jahrhundert vollendet. Schäden durch Brandschäden und Umbauten prägten die Geschichte: Turmbrand 1696, Dachbrand 1756; Renaissance neugotischer Restaurationen im späten 19. Jahrhundert. Umfangreiche Restaurierungen fanden in den 1990’er Jahren statt – 2012 wurde sie zur Kirche des Jahres gewählt. Einige Freunde fanden dann auch den Weg nach oben, zur Glockenstube, 120 Stufen und genossen den wunderbaren Blick übers Land und die Altstadt. Das Wetter spielte dabei auch eine hervorragende Rolle….
Anschließend ging es durch die bezaubernde Altstadt, einer Vielzahl an Fachwerk- und Backsteinhäusern, vielen unter Denkmalschutz – insgesamt über 150 Einzeldenkmale, darunter etwa das berühmte Gretchenheim, historische Haustüren und Ackerbürgerhäuser aus dem 1800-1900er-Zeitraum, dem Rathaus, oder der ehemaligen Wassermühle an der Schleuse (1273). Entlang der Uferpromenade der Elde, haben wir noch viele schöne Fotomotive gefunden: Die Schleuse, welche den Wasserstand zwischen Elde und Plauer See reguliert, die Hühnerleiter, eine kleine Fußgängerbrücke, von der man die Schiffe besonders gut beim Schleusen zusehen kann. Nur einen kurzen Spaziergang weiter erreicht man die Hubbrücke – 1916 errichtet, mit einem Hubmaß von 1,60 m, noch immer in Betrieb und ein technisches Wahrzeichen von Plau am See.
Der Uferpromenade entlang der Elde weiter folgend führt zum Hafen und weiter in Richtung Plauer See, vorbei an Fischer- und Flößerhäuschen, Gasthaus, grünen Uferansichten, Boots-häusern und dem Leuchtturm …. Die und der Eine Fotografin und Fotograf gönnten sich noch ein Eis oder einen Kuchen in einem historischen Kaffee – und schon war der Tag zu Ende, mit sichtlicher Freude und Zufriedenheit ob der fotografischen Ausbeute ….
Auf dem Rückweg haben Sabine, Leo und Gerhardt in Karow noch das Mausoleum der Familie Schlutius (entworfen von Wilhelm Wandschneider, ca. 1900) und einen spannenden Lost Place besucht ….. Alles in Allem – ein erfolgreicher und schöner Tag ….

gb

Hier sind ein paar fotografische Eindrücke des Ausflugs:

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Gerhard_03
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